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Pressestimmen:



Der Begriff „Groove“ ist sicherlich einer der am häufigsten „missbrauchten“ in der vielfältigen Welt des Jazz. Natürlich steht er für mitreißenden Rhythmus, für stimmungsvolle Keyboards, E - Bässe und E -Gitarren. Aber genauso oft kündigt er auch Musik an, deren einziger Vorteil in ihrer ausgeprägten Tanzbarkeit ohne größere inhaltliche Anstrengungen liegt.

Begegnet man dann einmal einem musikalischen Wurf, der ausgeprägte Qualitäten hat und trotzdem äußerst unterhaltsam ist, atmet man auf und tief durch: „The Flying Groove Cowboys“ des Kölner Bassisten Sascha Delbrouck mit ihrer ersten CD „Shronk“ gehören auf jeden Fall dazu.

Viel versprechend der Name und die Aufmachung, mit der eine aufregende Reise in den Wilden Westen des Jazz angekündigt wird. Ernst genommen werden will und muss die Band, auch wenn sie sich augenzwinkernd zum Beispiel mit dem Titel und gleichnamigen Titelsong „Shronk“ der Comic-Sprache bedient.

Acht „runde“ Titel bieten die Cowboys an, deren Namen weniger bedeutsam als die Inhalte sind. Aber es ist erlaubt, Querverbindungen zu ziehen, zum Beispiel mit dem Eröffnungsstück „Nobody“, dem Westernfan durchaus geläufig. Und schon dieses bringt die Intention der Band, ihre Spielfreude und Fusion-orientierte Virtuosität (das widerspricht sich nicht!), gleich am Anfang genau auf den Punkt, wie die gelungene Qualität des Schlussstücks neugierig macht auf die Band, die in dieser Besetzung erst seit ein paar Monaten existiert.

Die Hammond-Kürzel des Düsseldorfer Tastenmeisters Sascha Kühn erinnern unwillkürlich an die lustvollen unvergessenen Auftritte eines Jimmy Smith, während Schlagzeuger Josef Kirschgen eine unglaublich präziser und zugleich höchst differenzierter Untergrund gelingt. Mit dabei sind Gitarrist Peter Engelhardt aus Duisburg, unter anderem auch Delbroucks Partner bei Birth Control und DJ „Koljeticut“, die den Reigen eines äußerst spontanen Auftritts abrunden. An einem Live-Erlebnis fehlt eigentlich nur der Beifall des Publikums, eingespielt sind die 34 Minuten und 49 Sekunden an einem Stück ohne Wiederholungen oder anschließender Patchworkarbeit im Studio.

Hans-Jürgen von Osterhausen
Jazzpodium, 2005



GOOD GUTSY GO FOR IT GUYS play GREAT GRABBIN GRAVITY GROOVE

Karsten Mützelfeld, WDR 5



Hinter diesem Namen verbirgt sich ein aufregendes Jazz – Projekt um den Kölner Bassisten Sascha Delbrouck. Und wenn ich eingangs von Jazz schrieb, ist das eigentlich zu kurz gefasst, denn die Jungs sind aufgeschlossen und unternehmen gern einen Ausflug in das Lager des Funk, Soul oder die Reiche des Ambient. Die fliegenden Groove Cowboys setzen sich vor allem aus prominenten Mitstreitern zusammen: die Gitarre schlägt Peter Engelhardt, der Eingefleischten durch seine Mitgliedschaft bei Birth Control bekannt sein dürfte. Für kräftige Sounds an der legendären Hammond B-3 sorgt Sascha Kühn. Am Schlagzeug sitzt eine echte Berühmtheit: Josef Kirschgen trommelt ansonsten für Stoppok und Harald Schmidt in dessen TV-Show. Sascha setzt bei allen Stücken einen Bass ein, dessen Name mit „P“ beginnt und der mit Flatwounds besaitet wurde. Zwischendurch greift er zudem zu einem alten Framus. Alle acht Songs wurden live im Studio eingespielt und strahlen daher eine enorme Frische aus. Leute aus Köln genießen The Flying Groove Cowboys am besten schnellstmöglich einmal live on stage mit einem frisch gezapften Kölsch.

Roland Kaschube, Bassprofessor 10/05


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